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Die FRÜHSTÜCKSBÜHNE als Ausstellungsort gibt es seit März 2002. Es hat bisher 8 Ausstellungen gegeben, die ersten drei waren Sammlungen, gesammelt von Mitbürgern, um Mitbürger hierher zu locken, dann folgten Ausstellungen von Kunst – oder so, wobei ich meinem Grundkonzept nicht immer treu geblieben bin.

Fröhliche Frühstücksrunde Gerad Friese legt los

Zum Konzept:
Mein Interesse, sowohl die Ausstellungen als auch meine eigene Arbeit betreffend, gilt den Randgebieten, da wo Kunst nicht mehr so ganz greifbar ist, sich vermischt mit anderen Bereichen, Grenzen überschreitet und verunsichert. Hier gibt es einen Rückblick!
Es darf auch gelacht werden.

Aktuell:

 
Termine

Da die Frühstücksbühne
FRÜHSTÜCKSBÜHNE heißt, soll es auch eine sein, und weiter jeden 1.Sonntag im Monat.
z.B.:  

 
Die Termine in 2010, jeweils 12 Uhr:
5.September
3.Oktober
7.November
5.Dezember
Die Themen werden rechtzeitig bekannt gegeben



 

Die nächste FRüHSTüCKSBüHNE ist am Sonntag, den 5.Sept. Beginn 12 Uhr.

 

willkommen zum Thema:

 

                       analog                                                                                                

 

                                                                                                

Bitte etwas zum FRüHSTüCKEN mitbringen und einen  Beitrag für die Bühne!

 

Ich freue mich auf Euch!

Marianne Tralau


Marianne Tralau FRüHSTüCKSBüHNE
24340 Eckernförde
St.-Nicolai-Strasse 7
Ganz oben!

                                                                      
 
 



 
FRÜHSTÜCKSBÜHNE
Atelier Marianne Tralau
St.-Nicolai-Str.7
24340 Eckernförde
Tel.:04351 726404     E-Mail: landart@m-tralau.de

Ein Platz für Wunderkinder... Nur die Eier sind hart!

Die Presse schreibt:

Kieler Nachrichten 11.02.,2003

Sonntags-Frühstück auf der Bühne

Wenn eine Galerie schon "Frühstücksbühne" heisst, ist das eine Verpflichtung. So jedenfalls empfand es Marianne Tralau.

Eckernförder Zeitung 11.2.2003
fst

Was ein Frühstück, zumal am Sonntag, ist, weiss wohl jeder. Und auch der Begriff "Bühne" ist geläufig. Nennt sich aber eine Galerie "Frühstücksbühne", sollte man dann auch mal in ihr essen und etwas vortragen. So jedenfalls dachte es sich die einfallsreiche Galeristin und Künstlerin Marianne Tralau und lud erstmals allerlei Menschen aus dem kulturellen Felde Eckernfördes zur Premiere ein. Obwohl nur bescheidene Mundpropaganda gemacht wurde, fanden etwa zwanzig Interessierte ihren Weg zu diesem gemeinsamen Frühstück.
Die Vorbedingungen waren einfach: Jeder bringe etwas zu essen mit und eine kleine Darbietung beliebiger Art!
Wie eine Regentin ein Künstlervolk begrüßt, setzte sich zu Beginn die Frühstücksregisseurin auf einen hohen Bühnenstuhl, gebildet aus sieben blauen Plastikstühlen übereinander, und empfing alle mit einem tönenden "Tach!"
Sprachs und stieg wieder vom Thron, und ein heiterer Vormittag konnte beginnen.
Köstlichkeiten für den Mund und Köstlichkeiten aus dem Mund wurden geboten, Kulinarisches und Sprachliches in einem Raum, das war wirklich eine Premiere.

Selbstverfasste Texte neben Violine und Hans Albers gesungen, Starckdeutsch von Matthias Koeppel, oder Paul Scheerbart als Lieblingsautor eines der Vortragenden, eine Querflötenkomposition und Sprechspielereien von Friedhelm Kändler erfüllten den Raum und die Ohren der Zuhörer.

Der Jugendredakteur der EZ, Semjon Feuerstack (www.semjons.de) , begrüsste die Anwesenden mit einer eigens verfassten Rede und einer heiteren Weise auf der Geige. In Wechselrede trugen der Kulturbeauftragte Eckernfördes, Sven Wlassack und seine Frau Gisela, ein Wiener Restaurantgespräch von Werner Schneyder vor. Mit den skurrilen Versen des eigenbrötlerischen Dichters Paul Scheerbart versuchte der Berichterstatter die Frühstücksteilnehmer zu unterhalten. Die Künstlerin Anke Häußler hatte deftiges anzubieten: Eine "Starckdeutsche Geschichte" über Beate Uhse von Matthias Koeppel benutzt eine modifizierte Sprache und erntete heftige Lachstürme. Passenderweise hatte sich die Fischerstochter und Eckernförder Grafikerin Katharina Mahrt ein Lied von Hans Albers ausgesucht und zeigte so ihre stimmlichen Qualitäten.
"Guten Tag, Herr Grimm" So hiess das Märchengedicht, dass der Kinderautor Jörg Lütjohann (http://www.joerg.luetjohann.net/) zum Besten gab.

Auch die Gastgeberin Marianne Tralau hatte eine Perfomance vorbereitet.: "Beziehungskiste" so der treffende Titel. Zwei Metronome, eines groß, eines etwas kleiner, zusammen auf einem Podest stehend, ticken in unterschiedlicher Geschwindigkeit und finden doch für kurze Momente immer wieder in einem harmonischen Gleichklang zusammen, bis ihnen am Ende fast gleichzeitig "die Luft ausgeht wie in einer glücklichen Ehe"

Profis durften die maximal fünf Vortragsminuten überschreiten. Beatrix Wagner gehört als Flötistin in diese Kategorie. Entsprechend meisterhaft fiel der Vortrag des Werkes von Will Ofermann "Honami" aus. Donnernder Applaus belohnte die junge Musikerin, die demnächst ihre erste Solo-CD in Eckernförde vorstellen wird.

Ein weiterer Glücksgriff war die zufällige Anwesenheit des Stuttgarter "Sprechspielers" Gerald Friese. (http://www.sprechspieler.de) Sprachakrobatisch perfekt und fast schon eine vollständige Theateraufführung so war sein Vortrag zweier Stücke von Friedhelm Kändler. Da das begeisterte Frühstückspremierenpublikum ihn nicht freigeben wollte, musste er als Zugabe noch ein weiteres Starckdeutsches Gedicht vortragen.

Wer Lust an gemeinsamem Essen und Kleinkunst hat und sowohl für den Magen als auch für die Unterhaltung etwas beitragen möchte, melde sich bitte an bei Marianne Tralau unter 04351 726404.

Klammern und Bügeln beim Frühstück
Showtime in Frühstücksbühne bei Marianne Tralau


Eckernförde
fst

Wie das Programm aussehen wird, weiß vorher niemand, nur dass es lustig und vielfältig wird: An jedem ersten Sonntag im Monat, wenn die Glocken der St.-Nikolai-Kirche Mittag schlagen, treffen sich bei der Künstlerin Marianne Tralau verschiedene Menschen, um den Namen ihres Ateliers, „Frühstücksbühne“, wörtlich zu nehmen. Für das Frühstück bringt jeder etwas zu essen oder zu trinken mit, man setzt sich zusammen und verzehrt die mitgebrachten Sachen. Auf der Bühne darf jeder etwas vortragen: Gedichte, Lieder, Tanz, Musik, Theater oder Kunstperformanzen – alles, was man vorführen kann, ist erlaubt. Damit jeder drankommen kann, sollte der Beitrag, wenn kein konkreter Grund zur Ausnahme besteht, nicht länger als fünf Minuten sein.
Das erste Bühnenfrühstück in der Frühstücksbühne fand im Mai statt und wurde ein voller Erfolg. „Ich wusste nicht, wie die Veranstaltung verlaufen würde.“ erzählt Galeristin und Gastgeberin Marianne Tralau, die das erste Mal nur testweise zum Frühstück geladen hatte, dessen Idee durch den Namen ihres Ateliers inspiriert war. Das Wort „Frühstücksbühne“ entstand nach dem Einzug in die Nikolaistraße 7. Mit ihrer Tochter zusammen hatte Marianne Tralau den Fußboden der Wohnung renoviert, außer in zwei Räumen, in denen gegessen – gefrühstückt – wurde. So kamen die beiden darauf, dass dies doch nur eine Frühstücksbühne sein könne.
Was daraus entstehen würde, hatte Marianne Tralau damals noch nicht geahnt. Da das Frühstück aber ein Erfolg war, wurde es beibehalten. Inzwischen gibt es schon eine „Stammkundschaft“, die kein Treffen auslässt. Um die Veranstaltung noch interessanter zu machen, hat Marianne Tralau für die nächste Frühstücksbühne am Sonntag, den 4. Januar, ein Thema angekündigt: „Klammern und Bügeln“. „Selbstverständlich bleibt es den Besuchern überlassen, ob sie etwas Themenbezogenes vorführen oder nicht.“ erklärt die Künstlerin, die für den Tag eine Installation vorbereitet. Etwas zum Thema ist da natürlich schon erwünscht, aber nicht Pflicht: „Müssen muss man nichts – man kann auch ohne Vortrag dabei sein.“
Irgendetwas zum vorführen haben eigentlich alle parat – schließlich sind Möglichkeit und Auswahl groß genug, so dass niemand aufgrund mangelnder Fähigkeiten nichts bieten könnte. Denn die Frühstücksbühne soll, so Tralau, keinen Künstlerwettbewerb, sondern Kultur und Spaß für jedermann bieten. Die Besucher des Frühstücks sehen das genauso: „Es geht bei einem Vortrag nicht um Perfektionismus, sondern darum, Spaß zu haben und zu vermitteln, sowie den anderen etwas näher zu bringen, das man selber gemacht hat oder gut findet.“ erklärt der Grundschullehrer und Jugendbuchautor Jörg Lüthjohann, der auch zur „Stammkundschaft“ der Frühstücksbühne gehört. Das „Themenfrühstück“ zu Klammern und Bügeln, das am 4. Januar stattfinden soll, ist erst die zweite Veranstaltung dieser Art mit Motto und passender Kunstinstallation von Marianne Tralau. „Rot“ hieß das erste Thema – mit einer feuerroten Frühstücksbühne und einem dazu passenden Lied eines bewährten Stammgastes. „Ein Thema kann ich aber nur vorgeben, wenn keine Ausstellung in meinem Atelier stattfindet. Ansonsten hätte ich keinen Platz mehr für eine Installation.“ bedauert die Künstlerin Marianne Tralau. Dass ein themenspezifisches Kunstobjekt bei einer solchen Veranstaltung dazugehört, ist für sie selbstverständlich, was es ist, verrät sie allerdings noch nicht. Das soll eine Überraschung sein für alle, die am Sonntag um 12:00 Uhr in die Nikolaistraße 7 zum Frühstück kommen.
Weitere Informationen über die Frühstücksbühne und Marianne Tralau stehen auf ihrer Website http://tralau.com , die Galeristin ist unter Telefon 04351/726404 erreichbar. Wer Interesse hat, zur Frühstücksbühne zu erscheinen sollte sich nach Möglichkeit vorher anmelden und etwas zu essen mitbringen – für Getränke und Unterhaltung ist gesorgt.

*alle Bilder vergrößern sich, wenn man sie anklickt!
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