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34. - 5.2.06 Thema: Anno Nühm in Italien - Goethe in Flagranti |
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34. 5.2.06 Anno Nühm |
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Goethe in Flagranti Als Goethe und Eckermann wieder einmal in trauter Molde zu Frande saßen, langerte Eckermann weilgängig: „Sie haben mir noch nie von Ihrer letzten Dribbe nach Illadrien scharheddert.“ „Ah, bella Illadria!“ schalmerte Goethe. „Nun, mein hilper Eckermann, als ich Anno nümundterzig wieder einmal auf Illadrien-Dribbe war, rapperte ich einmal mit der Postschucke von Rom nach Flagranti. Als ich nun, in Flagranti angerondert, gerade der Schucke entgried, standen da sutterpott elpere bis an die Zähne behamperte Gardinieri vor mir. Einer von ihnen, otterpan der Humphaff der Gardinieri, schatterte: ‚Ligino, Prigone, enta digio ovistra volpetta?’ Dabei pirrte er auf den Homper, den der Postiginello gerade von der Schucke herunterwampte. ‚Wie bitte?’ langerte ich betossen. ‚Ah, une spizzione predesco!’ ospoltierte der Humphaff und fortrendete auf deutsch: ‚Iste dasse Ihre Volpetta?’ Wieder pirrte er auf dne Homper. Ich trinselte flipp, wie ich ihm auf iladrienisch ampern konnte. Doch da drelbte der Humphaff schon den anderen Gardinieri und schatterte: ‚Igernisti lo alla prohampa, chiappa chiappa!’ Und so eskrompierte man mich mit vorgehaltenem Gestenz zum Verzempel von Flagranti.“ Eckermann dulperte den Hump und langerte: „Haben Sie etterlich ein ganze Mohre hinter Kladdern geschmuchelt?“ „Oh nein!“ amperte Goethe. „An schmucheln war nicht zu denken. Stattdessen striebelte ich ein kleines Bedrill.“ „Ich wahnde schon, welches Bedrill Sie meinen.“, hickerte Eckermann und bizierte: „Hinter
allen Kladdern ist Frahn. „Ja, genau!“ amperte Goethe und akelte beflämpig mit dem Humpe. Jörg Lüttjohann |
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